Atomkraft und alternative Energien


Ein Atomkraftwerk (AKW) dient der Gewinnung von elektrischer Energie durch Kernspaltung. Durch die Spaltung der Atomkerne wird Energie freigesetzt.
Aktuell (März 2011) sind laut World Nuclear Association 443 Reaktoren in Betrieb und 62 im Bau. Weitere 158 Anlagen sind in Planung.


Risiken

Durch die Radioaktivität der Produkte entstehen Risiken, zum Beispiel Austritt des Materials, Kernschmelze sowie das Problem der Endlagerung. Daneben stellen Großkraftwerke generell Gefahren für die ArbeiterInnen dar.


Bürgerinitiative gegen Atomkraftwerke

Österreich ist das erste Land in Europa, das mit einer Volksabstimmung aus der Atomenergie ausgestiegen ist. Das war 1978 bemerkenswert, dass die politische und wirtschaftliche Klasse des Landes trotz aller ihrer Medien- und Finanzmacht gegen die Bevölkerung verloren hat.
Ein Beispiel für eine aktuelle Bürgerinitiative ist „Atomausstieg Salzburg“. Mittels Mahnwachen versucht die Organisation auf sich aufmerksam zu machen.

Aber es ist auch denkbar, dass in ärmeren Ländern Bürgerinitiativen gebildet werden, die sich für den Bau von Atomkraftwerken einsetzen.



Voraussetzungen für den europaweiten Atomkraftausstieg

• Steigerung der Energieeffizienz
• Forcierung der heimischen erneuerbaren Energien
• Ausbau von Energie- und Umwelttechnik
• Schaffung leistungsfähiger Netz- und Leitungsstrukturen
• Zusammenarbeit in der Energiepolitik



Nachteile: AKWs abschalten

• Die derzeit in Atomkraftwerken gewonnenen Mengen an elektrischer und thermischer Energie gewonnen werden müssten mit alternativen Energiequellen gedeckt werden.
• AKWs produzieren im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten der Energiegewinnung bei der Gewinnung der Energie kein CO2.
• Durch das Abschalten von Atomkraftwerken gehen Arbeitsplätze verloren



Interviews

In den „Happy Days“ des Bundesgymnasiums Nonntal in Salzburg am Schulende 2010 führten Schüler und Schülerinnen Interviews zum Thema Atomkraft durch.
Siehe auch die Erfahrungsberichte zu den „Happy Days“ 2010: Erfahrungsberichte

Folgende Fragen stellten wir:

• Sind Sie für/gegen Atomkraft?
• Welche Gefahren stellt die Nutzung der Atomkraft dar?
• Welche Formen der nachhaltigen Energiegewinnung sind Ihnen bekannt?
• Stören Sie Windräder in der Landschaft?
• Was halten Sie von der Idee, in der Wüste Sonnenkollektoren zu errichten?
• Nutzen Sie selbst oder Bekannte Solarkraft?
• Würden Sie höhere Steuern zahlen, um nachhaltige Energien zu fördern?

Hier findet ihr eine Arbeit zum Thema:
Tschernobyl bis Fukushima Eine Arbeit über die Atomenergie und ihre Auswirkungen. Work in Progress.

Das Handout zur genannten Arbeit:


Von Fukushima bis Tschernobyl


Unfall des Kernkraftwerkes in Tschernobyl:

Allgemein:

• Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor
• 14.000 Menschen lebten in Tschernobyl
• Ursache war technisches und menschliches Versagen

Folgen für die Bevölkerung


• Mussten Heimat verlassen
• Strahlung verursachte Krebs
• Psychische Belastung
• Armut

Wirtschaftliche Folgen:


• 1,4 Millionen Hektar Land- und Forstwirtschaftsfläche gingen verloren – nur mehr beschränkt bewirtschaftet – enormer Verlust im BIP
• Sozialeinrichtungen mussten gebaut werden
• Infrastruktur brach zusammen
• Stromdefizit (10% fehlten)

Als Ersatz entschied man sich weitere Reaktoren zu bauen

Folgen für das Land:


• Es entstanden Geisterdörfer
• Einst Kornkammer Europas – Jetzt kann nichts mehr angebaut werden

Politik:


• ISG (internationale Staatengemeinschaft) steht vor vielen Problemen in Bereichen wie Sicherheit, Energiepolitik, Medizin
• Ziel aller Staaten: nukleare Sicherheit und Strahlenschutz auf höchstem Niveau
• Damit das Kernkraftwerk stillgelegt werden konnte gab es ein Zusammenarbeitsprogramm der Abgeordneten der Staaten

Das Zusammenarbeitsprogramm umfasst:


o Strukturreform des Energiesektors
o Investition in Energieversorgung
o Plan zur Bewältigung sozialer Folgen

Nutzung der Kernenergie weltweit:

1. Laut Statistik 2011 gab es in rund 45 Ländern 496 Atomkraftwerke.
2. Allen voran sind die USA, Frankreich, Japan und Russland mit den meisten Atomkraftwerken.
3. Sechs der weltweit 10 Besten Reaktoren kommen aus Deutschland

Kernenergie in Österreich (Zwentendorf):


1. Österreich setzt auf Wasserkraft und thermische Kraftwerke
2. Ursprünglich auch positive Grundhaltung zur friedlichen Nutzung der Atomenergie
3. 1971 Bau von Reaktor in Zwentendorf beschlossen
4. Es gab eine Volksabstimmung, die mit „Nein“ endete
5. Einstieg in die Atomenergie war Geschichte
6. Projekt kostete umgerechnet 650 Millionen Euro ? Folge war Anstieg des Preisniveaus und geringere Erträge

Warum hat Japan so viele Atomkraftwerke?


1. Rohstoffarmes Land
2. Jahrelanger Boom in Industrie basierte auf billigem Öl
3. Ölhahn wurde 1973 von Opec zugedreht
4. Energieversorgung brach zusammen
5. Inflation über 25%
6. Japan stieg rasant in die Atomkraft ein um unabhängig zu sein


Diese Arbeit wurde von Andreas Fritz und Stefan Klauber verfasst.


Quellen




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Seite zuletzt geändert: am Donnerstag, 12. Dezember 2013 16:52:57 von CM.


nicht nur atomkraft ist kontroversiell, auch umweltkatastrophen!

umweltkatastrophen sind eine durch menschliche hand verursachte, starke beeinträchtigung der umwelt die meist krankheit und tod von vielen lebewesen zur folge hat bsp. die rotschlamm katastrophe in ungarn ist durch ihre giftstoffe für den menschlichen körper und die umwelt schädlich . Es gibt mehrere arten von umweltkastastrophen
bsp. brandkatastrophen und feuerkatastrophen , chemiekatastrophen , seuchen und die ölpest



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