Nationalratswahl

VDB-Haider

TV-Konfrontation 2008

TV-Konfrontation BZÖ-FPÖ

TV-Konfrontation ORF, Haider-Strache 04.09.2008

Best of Strache vs. Van der Bellen

TV-Konfrontation ORF 2008

Der Nationalrat der Republik Österreich? ist Teil des Parlaments, welches direkt vom Volk gewählt wird und aus 183 Abgeordneten besteht. Er wird unter anderem auch als „Arbeitsparlament“ (vgl. Pelinka 2003) bezeichnet, weil einige seiner wichtigsten Funktionen die Gesetzgebung und Kontrollaufgaben sind, die in Form von Ausschüssen bearbeitet werden. Weitere Funktionen des Nationalrats sind die Prüfung der Arbeit der Regierung, welche diesem auch politisch verantwortlich ist. Der Nationalrat wird seit der Wahlrechtsreform? 2007 für eine Dauer von fünf Jahren gewählt. Gewählt wird in Wahlkreisen: Das österreichische Bundesgebiet ist in neun Landeswahlkreise, welches den neun Bundesländern entspricht, unterteilt, die wiederum in insgesamt 43 Regionalwahlkreise aufgeteilt sind.

Aktiv wahlberechtigt, das heißt als WählerIn an der Teilnahme zur Wahl berechtigt, ist jede/r österreichische StaatsbürgerIn, der/die sein/ihr 16. Lebensjahr vollendet hat und seinen/ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat. Das passive Wahlrecht, das heißt die Berechtigung, sich als KandidatIn für die Wahl aufzustellen, erfordert die Vollendung des 18. Lebensjahres.

Grundsätzlich können wahlwerbende Gruppen zur Nationalratswahl antreten, es muss keine Partei im Sinne des Parteiengesetzes sein.
Um sich als wahlwerbende Gruppe für die Nationalratswahl aufzustellen, ist es nötig, einen Wahlvorschlag einzubringen, der entweder von mindestens drei Abgeordneten des Nationalrates unterschrieben werden muss bzw. 2600 Unterstützungsunterschriften aus allen Bundesländern beinhaltet, wenn man in ganz Österreich (bundesweit) kandidieren möchte.

Für die Kandidatur als Abgeordnete/r zum Nationalrat muss man außerdem entweder auf der Landesparteiliste eines Bundeslandes bzw. auf der Regionalparteiliste eines Regionalwahlkreises angeführt sein, die dann als Wahlvorschlag von der jeweiligen Partei für die Wahl vorgeschlagen wird. Diese Parteilisten können dann von den WählerInnen gewählt werden. Dabei ist es möglich, einen Kandidaten/eine Kandidatin aus der Landesparteiliste auf dem Stimmzettel namentlich anzuführen bzw. den Favoriten/die Favoritin aus der Regionalparteiliste anzukreuzen und somit jenen KandidatInnen eine Vorzugsstimme zu verleihen. Je nach Stimmverteilung werden dann in einem dreiteiligen Ermittlungsverfahren die Mandate der wahlwerbenden Gruppen im Nationalrat verteilt.

Links

http://www.meinparlament.at/

Quellen

Pelinka, Anton (2003): Das politische System Österreichs, in: Ismayr, Wolfgang (Hg.): Die politischen Systeme Westeuropas, Opladen: Leske+Budrich, 3. Auflage, 525.
http://www.parlament.gv.at/PERK/NRBRBV/NR/AUFGNR/index.shtml (4.6.2013)
Bundesministerium für Inneres (4.6.2013)


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Wie bereits oft gesagt ist es nicht so leicht sich für eine der Parteien zu entscheiden, weil die Parteien nicht immer alle Ansichten von einem selbst vertreten können, deashalb halten sich auch viele Personen aus dem politischen Geschehen heraus, was aber wiederrum nicht richtig ist. Auch wenn nicht alle Ansichten vertreten werden sollte man eine Kompromisslösung eingehen und wählen.
bmn Hannes und Julian



Es ist ziemlich schwer sich zu entscheiden, wen man wählen soll. Diese Parteien kandidieren für die Nationalratswahl 2008:
Sozialdemokratische Partei Österreichs SPÖ
Österreichische Volksparte ÖVP
Die Grünen – Die Grüne Alternative GRÜNE
Freiheitliche Partei Österreichs FPÖ
BZÖ – Liste Jörg Haider BZÖ
Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser FRITZ
Die Christen DC
Kommunistische Partei Österreichs KPÖ
Liberales Forum LIF
Unabhängige Bürgerinitiative Rettet Österreich RETTÖ
Im Burgenland sowie in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Wien: Linke LINKE
In Kärnten: Liste Stark STARK, Dipl.-Ing. Karlheinz Klement
In Tirol: Die Linke LINKE
In Wien: Tierrechtspartei earth-human-animals-nature TRP
Quelle: Bundesministerium für Inneres http://www.bmi.gv.at/wahl08/ (24.09.2008)

Wenn man nicht genau weiß, wen man wählen soll, kann man vor der Wahl in die Online-Wahlkabine gehen: http://wahlkabine.at/ab16/ Das hilft vielleicht ein bisschen bei der Entscheidung.