SPÖ

Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)


Parteivorsitzender: Werner Faymann

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (kurz SPÖ) wurde nach der Befreiung Österreichs im April 1945 als „Sozialistische Partei Österreichs“ (bis 1991) wiedergegründet. Sie ist die direkte Nachfolgerin der „Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs“ (SDAP – 1874 gegründet).

Die SPÖ entwickelte sich als Massenpartei aus der Arbeiterbewegung ab dem 19. Jahrhundert und ist heute neben der ÖVP die zweite große österreichische Volkspartei. Das heutige Wählerspektrum der SPÖ beschränkt sich keinesfalls mehr nur auf das typische Wählersegment der ehemaligen Arbeiterklasse. Die Sozialdemokratische Partei greift heute unter anderem auch auf breite Stammwählerschichten aus bürgerlichen Kreisen zurück.

Laut Grundsatzprogramm sind die Grundwerte der Sozialdemokratie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Die SPÖ will sich von den anderen Parteien vor allem durch eine sozial gerechtere Wirtschaftspolitik unterscheiden. Bis heute sind beispielsweise der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) und die SPÖ eng miteinander verzahnt.

Die SPÖ sieht sich heute als Mitte-Links-Partei. In den letzten Jahren legte sie ihr Augenmerk hauptsächlich auf Verringerung der sozialen Unterschiede durch einen Wandel hin zu einer sozialeren Marktwirtschaft.


Quellen

Forum Politische Bildung (Hg.) (1997): Institutionen im Wandel. (Informationen zur politischen Bildung, Bd. 13). Studien Verlag: Innsbruck–Wien.
Dachs, Herbert/Gerlich, Peter/Gottweis, Herbert/Kramer, Helmut/Lauber, Volkmar/Müller, Wolfgang C./Tálos, Emmerich (Hg.) (2006): Politik in Österreich. Das Handbuch. Manz'sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung: Wien.
http://www.spoe.at (29.5.2013)



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