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Willkommen beim Themen-Blog auf PoliPedia.at! In diesem Blog könnt ihr zu all den Themen posten und kommentieren, die euch im Kontext von Demokratie, Politik und Partizipation einfallen.

Es werden doch immer Politiker gewählt die eine gute Austrahlung haben und viel versprchechen
Da wir eine Klasse mit nur 10 Mädchen und der Rest Jungs sind, (insgesamt sind wir 30) ist es jedes Jahr sehr unfair wenn wir den Klassensprecher wählen. Die Buben stimmen immer nur für sich selber. Wir Mädchen schaffen das nie obwohl wir eh immer zusammen halten. Von anderen Schulen hör ich immer das wenigstens dann der Stellvertreter ein Mädchen ist. Warum ist das nicht auch in unserer Schule so. Wen wir das unseren Klassenvorstand darauf ansprechen, sagt er nichts dazu und er ändert es auch nicht.
Christof
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Seit 22. Oktober werden die größten Hörsäle Österreichs besetzt. Mittlerweile beteiligen sich neben dem Audimax der Uni Wien und dem C1 am Universitätscampus der Uni Wien die Universitäten die Akademie der Bildenden Künste, an der die Proteste ihren Anfang nahmen, die BoKu Wien, die TU Wien, die WU Wien, die Uni Graz, die TU Graz, die Uni Innsbruck, die Uni Salzburg, zwischenzeitlich die Uni Linz und aus Solidarität auch viele Universitäten in Deutschland, der Schweiz, der USA und dem Rest der Welt. Österreichs Studierende streiken, von "lokalen Protesten", von denen Minister Hahn 23. Oktober noch gesprochen hat, ist nichts mehr zu bemerken.

Hier geht's zur Thema-Reportage über die Besetzungen.

An die 100 Arbeitsgruppen und ein Plenum arbeiten alleine an der Besetzung des Audimax der Uni Wien. Doch nicht nur die dezentralen Organisationsanstrengungen vor Ort sind mittlerweile unüberschaubar geworden, auch im Netz formiert sich die Generation 2.0 der protestierenden Studis. Die Facebook-Gruppe des Audimax hat 30.000 Fans, über einen Livestream kann man jederzeit die Diskussionen im Audimax verfolgen und es wird fleißig getwittert. Der Pressespiegel über die Besetzungen passt, ebenso wie die Solidaritätsbekundungen aus aller Welt, in kein Buch mehr. Die aktuelle http://www.zeit.de/2009/46/A-Studentendemo?page=1Zeit widmet den Besetzungen fast die gesamte Österreich-Ausgabe.

Was die Studierenden fordern, sind neben freiem Universitätszugang und besseren Studienbedingungen die Demokratisierung der Universitäten und das Ende jeglicher Diskriminierung auf den Unis. Nachzulesen sind die Forderungen im Detail hier. Ein Volksbegehren ist in Planung.

Hier gibt's ein weiteres Video, über die Forderungen der Besetzer/innen.

Aber auch der Widerstand unter den Studierenden gewinnt stetig an Fahrt. Weder stimmen die nämlich alle mit den Forderungen der demokratisch nicht legitimierten Besetzer/innen im Audimax überein, noch wollen alle die Form des Protests anerkennen. Von Sachbeschädigungen und Behinderung am Studium ist die Rede. Zwar scheint die studentische Opposition zu den Protesten - so wie übrigens auch die Parteipolitik sich großteils in Zurückhaltung übt - bisher eher ruhig zu bleiben, doch besonders im Internet wird die Unzufriedenheit deutlich.

Während der Chef der Rektorenkonferenz Badelt die Streitparteien an den Verhandlungstisch (den Minister Hahn bald in Richtung Brüssel verlassen wird) fordert, schießt die bisher eher hilflose Österreichische Hochschüler/innenschaft 100.000€ ins Budget der Besetzer/innen, der konservative Cartell-Verband schießt sich dagegen lieber auf die besetzenden Studierenden ein.

Was ist eure Meinung dazu? Wie soll es eurer Meinung nach weitergehen?
georg
Hallo - Hier wieder eine Diskussion des Monats,

Dies Mal soll es insbesondere um das Verhältnis der Polizei zu der Medienmaschinerie gehen.

Nicht nur an Hand des aktuellen Falles in Krems, nein auch schon in anderen Fällen (manch einer erinnert sich noch an einen gewissen Fall Kampusch bzw. Fritzl) dürfen wir momentan miterleben wie ewig notgeil sich Österreichs Medien benehmen, kaum dass es wieder einen Fall gibt der das Interesse der Menschen ein wenig mehr belebt als unsere dahindümpelnde Sommerpauseninnenpolitik. Und ganz ehrlich: Von der Wirtschaftskrise will eigentlich auch keiner mehr etwas hören!

Also muss etwas anderes her. Und was böte sich da besser an, als ein totgeschossener Knabe - noch dazu unbewaffnet und von einem ausgebildeten Polizisten in den Rücken.
"Toll!" muss sich da so manch ein Reporter gedacht haben, "Endlich wieder ein wenig Gewalt und Kinder noch dazu. Das bringt gleich doppelte Quote."

Nun belagern abgesandte Journalisten Krems. Das alleine wäre nicht so schlimm - Ein informierte Gesellschaft ist wünschenswert, wäre es nicht so unsagbar einfach den ganzen Fall, oder zumindest was bisher der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde in zwei Minuten zu erklären. Gut, man kann jedem Fernsehsender und jeder Zeitung ihre eigenen zwei Minuten (oder anders: einen Artikel) zusprechen. Doch damit will sich natürlich keiner zufrieden geben. Kinder, vor allem tote, erregen Aufmerksamkeit, verleiten eventuell zum weiterlesen - QuoteQuoteQuote

Und so dürfen wir in den letzten Tagen beobachten, wie inkompetente Reporter ehemalige Schulkollegen des toten Buben fragen "wie er denn eigentlich so gewesen sei".
Pfui sage ich - Das ist kein schlechter Journalismus, das ist gar keiner mehr! Der Verantwortliche sollte, meiner Meinung nach, schleunigst seine Berufswahl überdenken!!!

Leider kann man im Falle Krems nicht von einem Einzelfall sprechen. Erst vor kurzem stürmte die österreichische (um fair zu sein, auch die internationale) Medienlandschaft das kleine Städtchen Amstetten - später St.Pölten - und das Produktivste danach war wohl das Foto von "dem Ungeheuer" wie ihn manche nannten.

Warum sind österreichische Medien so sensationsgeil? Ist der Auflagenkampf hier um soviel härter als anderswo? Wachsen unsere Journalisten einfach schon in einem solch inkompetenten Klima auf - Hatten sie keine andere Chance als genau so wie ihre Kollegen zu werden?

Ein anderer Punkt noch: Warum berichten die Medien so einseitig? Wieso stellen sie sich (mit wenigen Ausnahmen, doch die Aussage bleibt im Sinn erhalten) eins zu eins hinter die, in diesem Falle offensichtlich falsch handelnde, Exekutive (und im weiteren Sinn Judikative)?
Es scheint mir eigenartig, dass über die kriminelle oder nichtkriminelle Vergangenheit eines 14jährigen Absätze in Zeitungen gefüllt werden, aber mit keinem Wort erwähnt wird, dass der 2. Bub kaum im Krankenhaus mit Oberschenkelschuss angelangt von Polizisten vernommen wird - während der Schütze "unter Schock" sich noch 48h zu Hause -mit Hilfe seines Anwalts- ausdenken durfte was er antwortet. Wo war zu lesen, dass der "Komplize" (ich wiederhole: mit Oberschenkelschuss) in U-Haft genommn wird, während die Schützen frei herumlaufen dürfen. (Nicht dass ich für die U-Haft der Polizisten wäre...)
Die Medien decken die Polizei zwar nicht - sie blenden aber einfach unangenehme Fragen aus. Sicher, Polizeibashing wird hier und dort betrieben, aber nur im großen ganzen, und dann noch manchesmal parteipolitisch motiviert.

"Warum?" frage ich mich!

Bin gespannt auf Eure Antworten,
Sommerliche Grüße,
Georg
Hallo Leute,

Hiermit wird die Diskussionsrunde bezüglich unseres Schwerpunktes „Europawahlen“ eröffnet:

Ich hoffe, alle von euch haben die Chance genützt und den Schritt am vergangenen Sonntag (7. Juni) zur Wahlurne gewagt…

Die Wahlbeteiligung gab ja mal wieder mehr als zu denken- vorläufig ist diese mit 42,4% sogar noch unter dem EU-Durchschnitt. Woran glaubt ihr, dass das liegt?

Das Wahlergebnis (Ö)…

ÖVP- 29,7%
SPÖ- 23,8%
Martin- 17,9%
FPÖ- 13,1%
Grüne- 9,5%
BZÖ- 4,7%
JuLis- 0,7%
KPÖ- 0,6%

(http://www.elections2009-results.eu/de/austria_de.html)

… kurz in Worte zusammengefasst:

Ein Sturzflug für die SPÖ, sie hat mehr als 9% Verlust zu verzeichnen. Der schon seit langem drastisch vorausgesagte Rechtsruck blieb in Österreich anscheinend aus- die FPÖ konnte „nur“ etwas über 6% dazugewinnen. (Gemeinsam mit dem BZÖ ergeben das aber doch noch über 17%...) Auch die Fraktion des EU- Kritikers Hans-Peter Martin konnte einen Zuwachs verzeichnen und belegt Rang drei der Wahlplatzierungen.

Welchen Eindruck habt ihr?

Waren die Artikel in der meistgelesen Zeitung des Landes (Krone) für den dritten Platz (H.-P. Martin) ausschlaggebend?

Warum endete die Europawahl in Österreich für die SPÖ in einem Debakel?
Gab es einen Rechtsruck in euren Augen?? Ja, nein? Warum?

Bezüglich der Wahlbeteiligung- die lag in Belgien ja beispielsweise bei über 90%. Jedoch herrscht in diesem Land die Wahlpflicht… Was haltet ihr davon?

Die Fragen sollen lediglich als kleiner Denkanstoß dienen… Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Die polipedia- Power Group.

Ich höre es, die Gewalt kommt näher!
Ich sehe es, die Gewalt kommt noch näher!
Ich spüre es, die Gewalt ist da!

Diese Situation haben sicher schon einige von euch erlebt!
Gewalt hat heut zu Tage keine Grenzen mehr!
Doch hatte sie überhaupt jemals Grenzen? Nein!

Angefangen als kleines Kind wo vll mal die kleine Schwester oder der kleine Bruder das Spielzeug für sich haben wollte bis hin zu Schlägerein wo Menschen mit Messerstichen im Bauch verbluten oder regelrecht zu Tode geprügelt worden sind! Von Kriegen und ähnlichem will ich jetzt garnicht sprechen?!

Können wir diese Gewalt verhindern?
Trägt jeder diese Gewaltbereitschaft in sich?
Wie sollen wir auf Gewalt reagieren?
Soll auf eine Gewaltaktion mit einer ihr entsprechende Gewaltreaktion reagiert werden?

Es müssen Grenzen geklärt werden!
Wo fängt gewalt an und wo hört sie auf?
Wo ist gewalt berechtigt oder ist sie es überhaupt?

Mir stellen sich Fragen über Fragen!
Dieses Thema betrifft euch alle auch die jenigen die noch keine Gewalt am eigenen Leib erfahren haben(was ich zwar nicht glaube...denn es gibt nicht nur körperliche Gewalt).

Sammeln wir Ideen und Vorschläge um zuvor erwähnte Probleme zu bewältigen!
Alles ist Möglich, man muss es nur wollen!

Helft mir!
Helft uns!
Helft euch selber!

Mit freundlichen Grüßen
Motzila aus der 5AHWII

Was für die Geisteswissenschaftler ein Segen ist, ist für Naturwissenschaftler und Techniker ein Fluch: Die Abschaffung der Studienzulassungsbeschränkung.
Eigentlich ist der Umstand ja erfreulich, denn man muss keine Prüfung mehr ablegen, um das Studium seiner Träume studieren zu können. Auch ist es nur fair gegenüber Studierenden, die aus einer Schule kommen ohne naturwissenschaftlichen Schwerpunkten oder technischen. Aber es gibt eine ganz große Problematik, die in dieser kurzsichtigen Politik vor den Neuwahlen übersehen wurde.
Dies ist die beschränkte Anzahl von Labor-/ Praktikumsplätzen (von den Plätzen im Hörsaal abgesehen, aber da lichten sich im Laufe des Semester eh die Reihen). Ich kann jetzt nur von meinem Beispiel sprechen, aber es geht nicht nur in meinem Studiengang so zu. Ich studiere Molekulare Biologie in Graz.
Nun hat sich hier der Umstand ergeben, dass dieses Jahr plötzlich 250 Leute sich für das Studium beworben haben (in der Biologie waren es gleich viel).
Die Professoren waren sehr erfreut über den hohen Andrag zumahl sowohl von der MolekularBiologie als auch von der Biologie erfahrsungsgemäß mit nur so um die 150 -170 Studierenden gerechnet wurde. Weiters ging man davon aus, dass ca. 40 sowieso das Studium hinschmeißen bzw. wechseln. Leider ist das nicht wirklich eingetreten. Nun sieht es für das nächste Semester so aus, dass nur 120 Plätze für die Labors zur Verfügung stehn.
Man kann also leicht sehen, es geht sich nicht ganz aus. 250 Leut und nur 120 Plätze. Aber damit nicht genug. Denn das Curriculum sieht vor, dass alle die jetzt keinen Platz bekommen, im nächsten Jahr vorgereiht werden. Das heißt sie bekommen einen Fixplatz. Die fatale Konsiquenz daraus ist, dass alle die nächstes Jahr mit dem Studium anfangen im SS keinen Laborplatz haben werden, das heißt, sie verlieren ein ganzes Jahr im Studium. (müssten dann auch wieder die Studiengebühren zahlen, wenn ich richtig informiert bin)

Das kann doch unmöglich angehn!!! Eigentlich kann die UNI das Studium nur im 2 Jahrestakt anbieten, welche anderen Lösungen sollte es zur fairen Behandlung geben. Das schlimme ist, dass es eben nicht nur diese eine/meine Studienrichtung trifft (wobei ich eh noch zu den glücklichen zähle mit Platz), sondern viele andere. Wir haben in jeder UNI in Ö naturwissenschaftliche Gänge mit Praktika und Labor und nicht genügend Plätze die zuvor gewährleistet waren. (zumindest im Gewissen ausmaß) Die Bedeutung der Studiengebühren in diesem Zusammenhang spare ich gezielt aus.
Internet-Zensur ist ein sehr umtstrittenes Thema in der heutigen Welt. Einerseits möchte man das Privatleben für sich halten, andererseits möchte man durch Datenüberwachung die Täter, Verbrecher, etc. stellen. Ob jetzt Total-Überwachung, unser Privatleben beeiträchtigt, gehen beide Seiten stark asueinander. Einig wird man wohl nie werden...
Gerade in den letzten Jahren und in Österreich speziell im heurigen Jahr sind Themen wie Gewalt, Aggression und Kriminalität von Kindern und Jugendlichen häufig durch die Medien gezeigt. Besonders in der Schulen kommt es sehr oft vor. Was kann man tun gegen den Gewalt? Gibt es eine Lösung?
Ich denke, man sollte strengere Maßnahmen gegenüber Schlägern und Vandalen einführen, denn viele junge Leute werden geärgert und geschlagen, manche haben deshalb Angst davor, in die Schule zu gehen. Deshalb finde ich eine Strafe für diese Störenfriede angemessen.
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